Bericht: Landwirtschaft

Am 9.11.2021 waren wir mit der ganzen Klasse, Herr Rentmeister, Frau Berns und einem ehemaligen Lehrer auf dem Bauernhof von Herrn Ernst.

Wir fanden den Ausflug zum Bauernhof schön und sehr interessant. Wir haben sehr viel gelernt zum Beispiel, dass der Alltag als Landwirt sehr anstrengend ist, weil man von ungefähr sechs Uhr morgens bis 23 Uhr abends arbeitet, indem man die Kühe zusammentreibt, melkt, alles sauber macht... Das Melken dauert allein schon etwa dreieinhalb Stunden und eine Kuh gibt dabei ungefähr 25 Liter Milch, wenn sie ein Kalb bekommt auch 50 Liter.

Man hat also nie wirklich Pause von diesem Beruf und muss durchgehend verfügbar sein und den Beruf mit Leidenschaft führen wollen. Man kann nie richtig Urlaub nehmen, da man immer gebraucht wird, zum Beispiel, wenn plötzlich in der Nacht ein Kalb zur Welt kommt. Außerdem konnten wir selbst ein paar der Kälbchen sehen und streicheln. 

Auf die Frage warum Herr Ernst Landwirt werden wollte sagte er, dass ihm das immer schon klar war, da sein Vater einen Bauernhof besaß und er ihm diesen vererben konnte. Ihm macht der Beruf viel Spaß, natürlich gibt es Aufgaben, die ihm nicht gefallen aber das ist in jedem Beruf so. Wenn sein Sohn den Bauernhof später übernehmen möchte, würde er sich darüber freuen. 

Bei diesem Beruf muss man sehr viel Geld ausgeben, allein für das Futter bezahlt man monatlich 5000 Euro.

Die Arbeiten sind im Winter und Sommer gleich schwierig, jedoch ist es im Sommer durch die Wärme anstrengend und im Winter zwar kälter, aber ruhiger, da die Tiere im Stall bleiben.

Zum Thema Bio sagt er, dass er Bioprodukte gut findet, jedoch nicht selber herstellt, da es für ihn zu teuer ist. 

Wir haben viel gelernt und sind froh, dass wir diesen Ausflug gemacht haben!

Chantraine Mayleen, Johannsen Emma, Bouzidis Anastasia, Spiekermann Luca (4D42)