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Königliches Athenäum Eupen

Athénée Royal d'Eupen

Lascheterweg 20 - 4700 Eupen - Tel. : 087/68.03.70 - info@kae.be

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Schulprojekt - Projet scolaire

 

 Meine Schule erLeben!

 

Unser Leitbild

Das Königliche Athenäum Eupen versteht sich als ein Ort des Lebens; ein Ort, den Kinder und Jugendliche gerne besuchen, den sie bereichert durch neue Erfahrungen und Kenntnisse verlassen und der sie dazu motiviert, neue und andere Orte des Lernens oder der Arbeitswelt kennenzulernen.

 

 

Unsere Schule zeigt sich weltoffen. Wir …

 

•... heißen jeden Schüler willkommen.

•… gehen auf Schüler verschiedener Kulturen ein.

•... wahren unsere Neutralität.

•… entwickeln ein europäisches Bewusstsein.

•… leben im Heute und öffnen uns der modernen Welt.

•... entwickeln und pflegen außerschulische Kooperationen.

•… erlernen die Sprachen unserer Nachbarn. 

  

Wir führen ein harmonisches Miteinander. Wir ...

 

•...  legen Wert auf einen respektvollen Umgang, sind tolerant miteinander und gehen konstruktiv mit Kritik um.

•...  fördern die Fähigkeit zur Konfliktbewältigung und leben eine Kultur des Dialogs. 

•… fühlen uns wohl in unserer Schule.

•… pflegen eine Care-Kultur, geprägt durch gegenseitige Wertschätzung, Solidarität und Anerkennung.

 

Unser Ziel ist der kritisch denkende und selbstbestimmt handelnde Mensch. Dazu …

 

•… unterstützen wir die persönliche Entfaltung des Schülers.

•… fördern wir die individuellen Fähigkeiten des Schülers.

•… stärken wir das Selbstvertrauen des Schülers.

•… helfen wir den Schüler, eigenverantwortlich und autonom zu agieren.

•… ermöglichen wir dem Schüler, sein Talent und seine Kreativität unter Beweis zu stellen.

 

Unsere Schule ist ein lebendiger Ort des Lernens und bereitet zielorientiert auf die Zukunft vor. Wir …

 

•… erarbeiten solides Wissen und nützliche Kompetenzen.

•… regen zum selbstständigen Lernen und Arbeiten an.

•… erkennen unsere Stärken und Schwächen.

•… fordern und fördern entsprechend.

•... sehen Fehler als Chancen.

•... würdigen individuelle Lernfortschritte und schätzen die eigene Leistungsbereitschaft

•… reflektieren das eigene Tun und entwickeln uns ständig weiter. 

 

Unser Schulprofil

 

Das Studienangebot am Königlichen Athenäum Eupen umfasst allgemeinbildenden und technischen Übergangsunterricht.

Die Unterrichte legen die Grundlagen für das Studium an Universitäten und Hochschulen bzw. bereiten auf andere Ausbildungen oder auf einen unmittelbaren Berufseinstieg vor.

Im Rahmen des allgemeinbildenden und technischen Übergangsunterrichts bieten wir auch eine bilinguale Gestaltung der Studiengänge an. 

1. Unsere Schule zeigt sich weltoffen

Wir sind eine Schule, an der alle willkommen sind und an der jeder eine Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung finden soll. Ganz besonders pflegen wir in diesem Zusammenhang den Empfang der neuankommenden Schüler im ersten Jahr. Sie sollen sich sofort in unserem Hause willkommen fühlen und den Übergang von der Grund- zur Sekundarschule als Bereicherung erleben.

Wir treten ein für ein Modell des gemeinsamen Lebens, das bestimmt wird durch gegenseitigen Respekt und durch das Streben nach Dialog, durch Gewaltfreiheit und Achtung von Minderheitenrechten, durch die Anerkennung der prinzipiellen Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Menschen. Inklusion und Chancengleichheit gehören zu unseren Zielen.

An unserer Schule soll sich jeder Schüler wohlfühlen, egal aus welchem sozioökonomischen, sprachlichen oder kulturellen Umfeld er kommt.

Allen Weltanschauungen begegnen wir mit dem gleichen Respekt, solange sie nicht im Widerspruch zur rechtsstaatlichen Grundordnung stehen.  Unsere vorrangige Aufgabe ist, die Schüler zum Respekt der demokratischen Grundregeln und zur Übernahme von Verantwortung zu erziehen. Weltanschaulich ist unsere Schule der Neutralität verpflichtet.

Den Schülern bieten wir die Wahl zwischen dem Unterricht in einer der anerkannten Religionen (katholisch, evangelisch, orthodox, anglikanisch, israelitisch oder islamisch) oder einem nicht konfessionellen Ethikunterricht.

Keine Frage sollte dem kritischen Geist verschlossen bleiben, kein Dogma dessen Ausübung einschränken. 

Unser Standort inmitten der Euregio bietet vielfache Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Kooperation. Unsere Schule profitiert von den nationalen und kulturellen Unterschieden, was sich auch in den einzelnen Unterrichten widerspiegelt. Die europäischen Gedanken der Gleichheit, der Freiheit und der Achtung vor dem einzelnen Menschen prägen unser Miteinander. Diese Werte schätzen und verteidigen wir.   

Wir folgen den aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen, gehen mit der Zeit und öffnen uns der modernen Welt. Eine Vielzahl von außerschulischen Projekten lässt die Schüler Neues entdecken und erleben. Durch diese Reisen und Besuche ermöglichen wir unseren Schülern, ihren kulturellen Horizont zu erweitern. 

Vor diesem Hintergrund gehört auch die Förderung der Sprachkompetenz zu unseren Eckpfeilern. Unser Ziel ist es, eine möglichst weitgehende Zweisprachigkeit (Deutsch, Französisch) zu erreichen, ergänzt durch die zusätzliche Kenntnis von bis zu drei Fremdsprachen (Englisch, Niederländisch, Spanisch).

In den bilingualen Klassen wird vom ersten Jahr an ein Teil des Unterrichts in französischer Sprache erteilt. Hierbei handelt es sich um die Fächer Mathematik, Geschichte und Erdkunde. Sprachliche Hindernisse sind überwindbar. Durch einen angepassten Arbeitsrhythmus in diesen Fächern bzw. durch eine gezielte Erarbeitung der jeweiligen Zweitsprache wird den Schüler mehr Zeit gewährt, die anfänglichen sprachlich bedingten Schwierigkeiten zu meistern. Zu einer Fusion der beiden bilingualen Abteilungen kommt es ab dem dritten Jahr. So kann jeder vom sprachlichen und kulturellen Reichtum des anderen profitieren.

Des Weiteren bieten wir für alle Schüler der ersten Stufe Stützkurse in den Fächern Deutsch und Französisch an. In möglichst kleinen Lerngruppen werden gezielt Hilfestellungen geboten, um Sprachbarrieren zu überwinden.

Englisch wird von Beginn an angeboten, eine Stunde im ersten und zwei Stunden im zweiten Jahr. Ab der zweiten Stufe werden drei- oder fünfstündige Englischkurse angeboten, je nach Abteilung und Ausrichtung. Die Schüler, die die Studienrichtung „Moderne Sprachen“ einschlagen, haben automatisch einen fünfstündigen Leistungskurs Englisch. Ab der dritten Stufe können die Schüler der Abteilungen „Wirtschaftswissenschaften“ und „Informatik“ einen zweistündigen Kurs Business-Englisch wählen.

Zu den Pflichtfächern im Raster „Moderne Sprachen“ gehören zudem Niederländisch ab der zweiten Stufe und Spanisch ab der dritten Stufe.

2. Wir führen ein harmonisches Miteinander

Das oberste Gebot für unser gemeinsames Zusammenleben am Königlichen Athenäum Eupen ist der gegenseitige Respekt. Respekt, Toleranz und Solidarität sind die Grundlagen unserer Schulordnung. Diese steckt den Rahmen ab, in dem das Leben in der Schule abläuft. Sie definiert die Regeln für ein harmonisches Zusammenleben im Sinne der Demokratie. Die Klarheit der Regeln trägt wesentlich zur pädagogischen Kohärenz bei.

Wenn allerdings auf der einen Seite klare Regeln vorgegeben werden, so muss auf der anderen Seite ein breiter Ermessens- und Verhandlungsspielraum für die Behandlung individueller Probleme übrigbleiben, im Sinne einer konkreten Erziehung zur Bürgerlichkeit. Das gesamte Regelwerk muss Gegenstand ständigen Dialogs im Sinne der Qualitätssteigerung bleiben.

Eines unserer primären Ziele ist zudem die Schulung der Urteils- und Kritikfähigkeit, bis hin zur Konfliktbewältigung. Durch offene Kommunikation gelingt es uns, einen Konsens zu finden und etwaige Probleme zu lösen.

Eine Schule besteht jedoch nicht nur aus Menschen, sondern auch aus Räumen. Geeignete Lernräume sind solche, die Neugier wecken und zum forschenden Lernen anregen. Die Schule sorgt dafür, dass die verschiedenen Räume ihrer besonderen Zweckbestimmung entsprechend gestaltet und ausgerüstet werden. Neben den Lernräumen brauchen Lehrer und Schüler ebenfalls einen Rahmen, in dem sie sich wohlfühlen. Bei der Gestaltung der Räume werden die Schüler deshalb selbst mit eingebunden. So entwickelt sich unsere Schule zu einem zeitgemäßen, motivierenden und angenehmen Lernort, an dem sich jeder entfalten kann.

Innerhalb dieses Lernortes wird eine Care-Kultur gepflegt. Dazu gehören im Wesentlichen Wertschätzung, Lob und Anerkennung zur Motivationssteigerung, eine gesunde Fehlerkultur, Empathie und gegenseitiges Verständnis, das frühzeitige Erkennen von Überlastungen, Selbstfürsorge und Hilfestellungen bei persönlichen Schwierigkeiten.

Ansprechpartner bei Problemen sind in erster Linie die Erzieher oder ein Lehrer des Vertrauens. Selbstverständlich hat auch die Schulleitung stets ein offenes Ohr. Unsere Schule arbeitet zudem eng mit Kaleido-Ostbelgien zusammen, dem Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.  

Bestandteile des Schulkalenders sind die in jedem Halbjahr stattfindenden Schülersprechtage. Dabei haben die Schüler u. a. die Möglichkeit, mit dem jeweiligen Klassenleiter gemeinsam Ursachen für ihre Schwächen herauszufinden und Wege zu entwickeln, um diese zu beseitigen.  Insbesondere aber geht es um das Wohlbefinden der Schüler.

Von den Mitgliedern des Lehr- und Erziehungspersonals wie auch von den Schülern wird erwartet, dass sie im Geiste eines harmonischen und respektvollen Miteinanders ihre eigene Weltanschauung als etwas Persönliches betrachten und sich im Rahmen der Schule entsprechend zurückhaltend verhalten.

3. Unser Ziel ist der kritisch denkende und selbstbestimmt handelnde Mensch

Wir entdecken und entwickeln individuelle Talente und Begabungen. Jeder Schüler soll auf seinem Lernweg bestmöglich begleitet, unterstützt und gefördert werden. Vor allem sollen der Aufbau des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten und Qualitäten, der Erwerb von wichtigen Sozialkompetenzen, die Entwicklung des kritischen Denkens, die Übernahme von Eigenverantwortung und die Fähigkeit, konstruktive Entscheidungen für sich selbst zu treffen, gefördert werden.

Anhand verschiedener Projekte werden die Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung sensibilisiert und unterstützt. Neben der Vermittlung des jeweiligen Fachwissens bzw. der entsprechenden Fachkompetenzen sind die Aneignung adäquater und individuell angepasster Arbeits- und Lernmethoden Bestandteile des Unterrichts. Sinnvolles und effizientes Lernen ist nur dann möglich, wenn der Schüler lernt, für sein eigenes Lernen Verantwortung zu tragen.

Verantwortung übernimmt auch der Schülerrat. Als wichtiges Partizipationsorgan widmet er sich aktiv der Schulentwicklung und initiiert vor diesem Hintergrund diverse Projekte.

Der Lehrer versteht sich als Begleiter und Berater im selbstorganisierten Lernprozess der Schüler. Unsere Schule bietet Lernumgebungen, die Ressourcen und Potenziale der Schüler erkennen, die Interessen, Talente, Fähigkeiten und Vorkenntnisse beachten und die aktives Lernen ermöglichen.

4. Unsere Schule ist ein lebendiger Ort des Lernens und bereitet zielorientiert auf die Zukunft vor

In der Schule gute Arbeit leisten heißt, sich Wissen und übertragbare Kompetenzen anzueignen. Wichtig ist, dass dies nicht nur durch die einfache Wiedergabe von Gehörtem oder durch die einfache Anwendung von Erlerntem geschieht. Vielmehr sollte dies das Ergebnis individueller oder kollektiver Bemühungen zur Lösung von Problemsituationen sein. Dabei ist eine effiziente Aneignung von solidem Fachwissen unabdingbar. Diese Kenntnisse müssen jederzeit abrufbar sein und angewendet werden können. Zudem sollte der Schüler stets in der Lage sein, Wege zu finden, um dieses Wissen zu erweitern.  Lebenslanges Lernen ist das Ziel!

Die aktive Teilnahme des Schülers am Unterricht und an allen organisierten Aktivitäten ist natürlich die erste Bedingung für einen erfolgreichen Lernprozess. Hinzu kommt das Aneignen angepasster Lern- und Arbeitsmethoden. 

Die regelmäßige Nutzung außerschulischer Lernorte trägt ebenfalls dazu bei, die erforderlichen Kompetenzen zu erwerben oder zu festigen. 

Sinn und Zweck  der Leistungsermittlung ist nicht die Bewertung selbst. Sie ist auch nicht das Ziel allen Lernens. Vielmehr ist die Leistungsermittlung ein Mittel für Lehrer und Schüler, gemeinsam gute Arbeit zu leisten, also konkret den Lerngewinn zu würdigen, unter Berücksichtigung des Lernprozesses. 

Die Leistungsermittlung dient dazu, den Entwicklungsstand des Schülers widerzuspiegeln. Er muss jederzeit wissen, wo er steht und welche Stufe er im Lernprozess erreicht hat.

Gegenstand der Bewertung sind die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Diese müssen sowohl formativ als auch normativ bewertet werden. Die formative Bewertung wird regelmäßig während des Schuljahres durchgeführt. Im Laufe des zweiten Semesters erhalten die Schüler auch ein sogenanntes „Formatives Zwischenzeugnis“, das ihnen ermöglicht, ihren jeweiligen aktuellen Leistungsstand einzusehen. Die normative Bewertung dient dazu, die im Rahmenplan festlegelegten Kompetenzerwartungen zu ermitteln. Insgesamt erhalten die Schüler vier den Notenstand widerspiegelnde normative Zeugnisse, jeweils nach den beiden Semestern sowie nach den beiden Prüfungssitzungen im Dezember und Juni.

Für alle Beteiligten muss die Leistungsermittlung transparent und nachvollziehbar sein. Zudem gilt dabei stets der Leitsatz: „Schatzsuche statt Fehleranalyse“. Während des Lernprozesses werden Fehler als Chance wahrgenommen. Leistungspotenziale der Schüler werden weiterentwickelt, Schwächen und Stärken erkannt und als solche akzeptiert. Lernversagen und negative Beurteilungen müssen dabei vermieden werden. Individuelle Lernzugänge, Lernzeiten und unterschiedliche Vorkenntnisse werden berücksichtigt.  

 

 

 

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